Montag 14. Juni 2010

Rodney Bay (St Lucia) 14°05.127‘N, 60°57.522‘W
Manchmal schummeln auch wir ein wenig, wenn wir schreiben das wir kein Netz hatten oder ähnliches und deshalb unsere Blogs so spät kommen (dabei sind wir einfach lieber geschnorchelt geschwommen, haben gefeiert oder ähnliches!) . . . doch dieses Mal waren wir echt beschäftigt und haben heute zum ersten Mal wieder „Frei“!
Donnerstag 03.Juni 2010
Unsere Mädels Veronic und Sabrina haben wir heil zurück nach Martinique gesegelt. Zwischen St Lucia und Martinique zischte die Angel und der Skip war für eine halbe Stunde mit einem Marlin beschäftigt. Leider konnte er ihn nicht ganz ans Boot bringen und bei der ganzen Aufregung gelang auch nur ein Bild, auf dem der Marlin wage zu erkennen ist.
Aber allein der Drill mit diesem Kämpfer ist ein Erlebnis, wenn der Fisch immer wieder nach oben kommt und springt.
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Bereits am Nachmittag lagen wir am Ankerplatz in Anse Mitan, so blieb noch ausreichend Zeit für ein letztes Karibikbad mit Chico!
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Danach ging’s zum shopping an Land. Anse Mitan ist schon eher europäisch und erinnert mit seinen Boutiquen, Lädchen und Restaurants ein wenig an die Cote d’Azur (auch von den Preisen).
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Allerdings wissen wir wo man dort für nur 3,50 € einen leckeren Mojito bekommt; so war klar, wo wir unseren letzten Abend feiern.
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Auch den Mädchen hat das sichtlich gefallen und nur mit Glück haben sie dann unser Dinghy zwischen den Anderen wiedererkannt! (-;
Freitag 04.Juni 2010
Heute geht’s in die Inselhauptstadt Fort de France mit seiner bunten Altstadt. Dann heißt es auch schon wieder Abschied nehmen.
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13 Inseln in 12 Tagen – vielleicht frägt mal einer die Beiden, ob sie noch alles zusammenbekommen?! Auf alle Fälle freuen wir uns aufs nächste Mal au revoir, bye bye, yeahmon.
Für uns bleibt nicht viel Zeit, denn ab Dienstag nehmen wir in Carriacou unsere ersten Chartergäste (unserer neuen Agentur) an Bord. Also wieder 100 SM Richtung Süden!
Sonntag 06. Juni 2010
Am Nachmittag erreichen wir Petit St Vincent, wo wir die Vanora auf Hochglanz bringen werden und alles für unsere Gäste vorbereiten. Hier gibt es free WiFi und viel Wind, so dass wir genug Strom produzieren um mit unserem Wassermacher die Tanks zu füllen. Aber vor allem gibt es wiedermal einen sensationellen Sunset.
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Dienstag 08.Juni 2010
Bereits um 6 Uhr machen wir uns auf den Weg nach Carriacou. Da wir die letzten Tage kaum zum Angeln kamen sind unsere Fischvorräte alle aufgebraucht. So versucht der Skip, auf der kurzen Überfahrt, nochmal sein Glück . . . . tatsächlich, ein beachtlicher Barracuda kann unserem Yazurri nicht wiederstehen; und kann somit unseren Gästen zum Dinner serviert werden!
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Unsere Gäste kommen mit der Fähre von Grenada, wir holen sie am Dock von Hillsborough ab. 3 ½ Tage werden sie bei uns zu Gast sein und sie sind von unserer Vanora sehr angetan. Die beiden sind Diplomaten und leben auf Haiti, wo sie seit dem Erdbeben eine schwere Zeit hinter sich haben. Also werden wir alles tun, um die Zwei nach „Vanora Art“ zu verwöhnen.
Nach kurzem Briefing verholen wir nach Union Island. Beim ersten Landgang in Clifton können wir auch wieder unsere Freunde auf ihren Seifenkisten bewundern.
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Mittwoch 09.Juni 2010
Heute Morgen steht nochmals ein Bummel durch Clifton auf dem Programm. Die Beiden scheinen richtig Spaß an dem bunten Örtchen zu haben!
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Obwohl das Wetter heute nicht optimal ist, segeln wir weiter in die Tobago Cays. Beim ersten Schnorcheln sehen wir auch wieder einige wunderschöne Turtels.
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Gary ist Tauchlehrer, dementsprechend routiniert gleitet er durchs Wasser. Wir ankern vor den Inseln, weil starker Wind und Schwell herrscht. Außer uns sind nur noch 5 weitere Boote, in dieser Nacht, in den Cays. Romeo kommt vorbei und schenkt uns einen Fisch, so haben wir wieder genug Frischfisch an Bord – lecker!!
Donnerstag 10.Juni 2010
Das Wetter bleibt wechselhaft, deshalb nutzen wir die ersten Sonnenstrahlen für einen weiteren Schnorchelausflug zum Horseshoereef. Wir sehen viele bunte Rifffische, Choncs, einen Nurseshark, einen Riffshark und wieder viele Turtles.
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Dann geht es auch schon weiter, vorbei an der Salt Whistle Bay in die Saline Bay zum baden. Nach dem Mittagessen erklimmen wir den Hügel von Mayreau und genießen die tolle Aussicht.
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Wie immer kommen wir nicht an Dennis Hideaway vorbei ohne einen Stop (. . . auf einen Drink) zu machen. Dennis, Goscha und Kanta freuen sich über unseren Besuch, und unsere Gäste finden es auch toll bei Dennis.
Auf der Rückseite der Kirche hat Ingrid eine Karte der Grenadinen entdeckt, sie zeigt uns wo wir schon überall gemeinsam waren.
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Zum Lunch serviert uns Tina Buscetta mit 2erlei Fischfilets und mehreren Dipps. Unsere Gäste beklagen Gewichtszunahme, aber können Tinas Gaumenfreuden, einmal mehr, nicht wiederstehen. Am Nachmittag segeln wir nach Mopion (die kleine Insel mit dem Schirm) und erreichen gegen 16 Uhr PSV, wo wir über Nacht ankern werden. Mit dem Dinghy geht’s nach Petit Martinique, wo selbst ein Regenschauer die gute Laune nicht trüben kann.
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Freitag 11. Juni 2010
Bereits heute Nachmittag müssen wir unsere Gäste wieder in Carriacou zur Fähre bringen. Aber vorher ankern wir noch vor Sandy Island, für einen letzten Schnorcheltrip. Selbst Gary (der schon die ganze Welt betaucht hat, ist begeistert von diesem Riff. Er freut sich über die vielen vielen Fische, große Fischschwärme, eine freischwimmende Muräne, einige Sepien . . .
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Als Abschiedsessen serviert Tina noch Sateespieße mit Asiannudelpfanne an sebstgemachter Erdnußsauce. (So wird das Abschiednehmen für die beiden auch nicht leichter). Gegen 15.30 bringen wir Ingrid und Gary zur Fähre und obwohl wir nur 3 ½ Tage gemeinsam verbracht hatten, ist es ein bewegender Abschied. Wir haben ihnen 5 Inseln und die Tobago Cays gezeigt und es war noch genug Zeit zum relaxen (und speisen).
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Für uns heißt es gleich wieder Segel setzen. Wir wollen wieder zurück nach Martinique, um endlich unsere Garantiearbeiten an der Vanora zu Ende bringen zu lassen. Wir übernachten in PSV und segeln am nächsten Morgen nach Bequia. Heute nehmen wir (der Wind lässt es zu) eine andere Route, und können dadurch einmal die Tobago Cays von Süden aus sehen.
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So passieren wir auch Petit Tabac und sind uns sicher, dass wir hier demnächst mal ankern werden. Unsre Route führt uns auch am Luv von Canouan vorbei, wo wir das exclusive „Raffels Resort“ mit seinem tollen Riff bewundern können.
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Wir ankern in Bequia, aber dieses Mal in der Friendship Bay, die wie wir finden, viel schöner und weniger überlaufen ist. Irgendwie erinnert uns die Bucht sogar etwas an Schottland oder Irland! – Aber vor Allem sind wir eines: Müde!!
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Sonntag 13. Juni 2010
Heute nehmen wir uns einen Tag „Frei“, denn wir wollen das WM Fußballspiel, der deutschen Mannschaft, nicht verpassen. Es gibt hier so gut wie keine Kneipen, deshalb versucht der Skip einen Livestream des Spiels übers Internet zu bekommen. Tatsächlich klappt das auch über einen arabischen Sender und den Ton holen wir uns über das Webradio von SWR.
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Eine tolle Sache, Deutschland gewinnt!!! Wir sitzen auf unserem Schiff in der Karibik, Chico hat ein Deutschlandetrikot (von den Bagaluten bekommen) an, die Sonne scheint!! Das wird richtig gefeiert!
Montag 14. Juni 2010
Schon wieder geht der Anker bereits früh um 7 Uhr hoch. Wir wollen weiter nach Martinique und heute mindestens bis Soufiere (St Lucia) kommen. Es läuft super, wir segeln im Schnitt mit ca. 7 Kn.
Vor St Lucia begegnet uns eine Gruppe Calderon Delfine (Grindwale), die direkt auf uns zu schwimmen und erst kurz vorher abtauchen.
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Von diesen intelligenten Tieren werden auf den (zu Dänemark gehörenden) Färöer Inseln jedes Jahr hunderte einfach abgeschlachtet! Bitte informiert euch und beteiligt euch an der Unterschriftenaktion dagegen.
http://www.manyfingersonefist.com/index.php/de/delfinewale/617-stoppt-das-delphinschlachten-in-daenemark-eu-illegal

http://www.facebook.com/pages/Gegen-das-MASSAKER-an-CALDERON-DELFINEN/125934564103230

Mit dem Sonnenuntergang erreichen wir die Rodney Bay (St Lucia) und erleben (wie so oft hier) ein einmaliges Farbenspiel der Natur.
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Das waren 3 heftige Wochen! Ständig unterwegs zwischen den Grenadinen und Martinique, neue Gäste und viele viele Inseln. Nun wisst ihr, warum wir in dieser Zeit wirklich keinen Blog schreiben konnten!
Aber heute sitzen wir, mit dem Rotweinglas in der Hand, erst mal wieder in Ruhe auf unserem Boot und schauen in diesen unglaublichen Himmel . . . . . und, da ist es wieder, ihr wisst schon – das Vanora Feeling eben.