Donnerstag 02.07.2009 – Sonntag 05.07.2009

Donnerstag 02.07.2009
Albufeira 37°04’,93N 008°15’,37W Ferragudo 37°06’,89N 008°31’,48W

Trotz der schlechten Erfahrungen setzen wir morgens noch mal nach Albufeira über, um schöne Bilder von der Vanora zu machen, denn die Ankerbucht ist wunderschön.

Wir segeln los Richtung Ferragudo (. . . haben wir auf einer Postkarte gesehen, da müssen wir hin)……. nur weg von hier!

Gegen 13 Uhr erreichen wir „Ponta de Alfanzina“ 37°05‘,15N 008°25‘,31W, eine wunderschöne Felsenküste, die wir bereits auf vielen Bildern gesehen haben.

Wir gehen an einer Sandbucht zwischen den Steilwänden vor Anker, um mit unserem Dinghy eine aufregende Höhlentour zu machen. Die Höhlen und Felsendome sind einfach atemberaubend.

Natürlich wollen wir hier auch einige besonders schöne Fotos von unserer Vanora schießen, was uns auch sehr gut gelungen ist.

Pünktlich um ca. 14 Uhr frischt wieder der Wind auf und wir brauchen noch 2 Schläge zu unserem Tagesziel. Segeln am Wind bei 6 Bft macht den beiden „Seebären“ einfach Riesenspaß, auch wenn das Salzwasser inzwischen das ganze Schiff bedeckt hat.

Wir passieren um ca. 19 Uhr die Molen von Portimaou und suchen einen ruhigen Ankerplatz. Portimaou scheint ebenso überlaufen zu sein, wie Albufeira und so sind wir froh, als wir weiter hinten am Kanal unser Postkartenmotiv „Ferragudo“ finden. Der Bummel durch die abendliche Altstadt entschädigt für das gestrige Erlebnis.

Highlight sind hier die Restaurants am Kai, die ihre großen Holzkohle-Grillstationen direkt an der Kaimauer haben. Unter freiem Himmel wird der frische Fisch zubereitet! Lecker (…. und schönen Gruß an den WKD in Deutschland).

Freitag 03.07.2009
Ferragudo 37° 06’,89N 008°31’,48W – Lagos 37° 06’,10N 008° 39’,83W
Auch unser heutiger Törn wird wieder eine reine „Natur Sightseeing-Tour“! Wir fahren mit Großsegel und einer Maschine gemütlich an der charakteristischen Felsküste der Algarve entlang, Richtung Lagos.


Am späten Nachmittag laufen wir in Lagos ein. Hier wollten wir die Vanora samt Tina und Chico ab Sonntag für 3 Tage in die Marina legen, da der Skip mit Friedrich und Beatrice nach Deutschland fliegt und erst am Dienstagabend zurückkehrt. Allerdings möchte man in Lagos (. . .da nun Mid-Season, und wir ein Cat sind) pro Nacht 88 .- Euro Liegegebühr, was uns entschieden zuviel scheint.
Wir legen ab und versuchen unser Glück eine Bucht weiter, im Rio de Alvor. Da wir aber zwischenzeitlich Niedrigwasser haben, kommen wir nicht durch die Passage zu den Ankerplätzen, so ankern wir kurzerhand hinter der Mole, direkt vor dem offenen Sandstrand 37° 07‘,19N 008° 36‘, 93W !
Es wird trotz allem eine ruhige schöne Nacht, bei klarem Sternenhimmel und der Skip sortiert auf dem Achterdeck, an den Notebooks, die Bilder.

Samstag 04.07.2009

Alvor 37° 07‘,83N 008° 36‘,14W
Bereits gestern hat der Skip mit Chico im Dinghy die Ankerbucht von Alvor erkundet und kam begeistert zurück! So kennt er heute die Fahrrinne und wir laufen bei Hochwasser entspannt in die Bucht ein. Bei strahlendem Sonnenschein liegen hier die Boote auf der Sandinsel, ein Bild wie wir es sonst nur von den Florida Keys kennen!

Wir finden sogar eine Möglichkeit bei den Fischern unsere Wassertanks zu füllen und die Vanora von oben bis unten abzuschrubben. Der Ankerplatz ist phantastisch und Alvor entpuppt sich zur absoluten Perle! Dieser Ort zählt zu den schönsten der letzten Tage und Tina ist begeistert, dass sie für die 3 Tage, die Sie alleine, ist einen solch tollen Liegeplatz hat.

Noch besser wird es abends, denn unser Fisch vom Holzkohlegrill in einem der originellen Restaurants ist der Hammer! Der Kellner, das Ambiente, das Essen – alles super!
Selbst die Kneipen und Pups mit Live-Musik sind hier einfach genial. Erst spät gegen 2 Uhr kehren wir von unserem letzten gemeinsamen Abend auf die Vanora zurück.

Sonntag 05.07.2009
Alvor 37° 07‘,19N 008° 36‘, 93W
Nach einem herrlichen Sonnenaufgang hat Chico entdeckt, dass man hier bei Niedrigwasser zur trockenliegenden Sanddüne schwimmen kann, wo er mit den Hunden der Muschelsucher spielt und danach wieder zurückschwimmt – witzig!

Jetzt heißt es Abschied nehmen! Friedrich und Beatrice gehen heute von Bord


Sicherlich mit schwerem Herzen, denn wir hatten eine tolle Zeit mit vielen Erlebnissen. Für uns war es schön unseren besten Freunden unser neues Leben zu präsentieren und sie daran teilhaben zu lassen.

Hier noch ein paar Vanora-Bilder der letzten Tage!

Friedrich denkt schon an ein Wiederkommen, auf den Azoren oder vielleicht sogar über den Atlantik. – Vanora Feeling eben!

4 Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben, bin wieder (leider) am Arbeiten und denke gerne zurück an unseren traumhaften Urlaub bei Euch auf der Vanora. Viiielen lieben Dank für alles!!! Ganz tolle Bilder, danke Bettina! Danke auch dem „Skip“ für seine Begleitung bis Lissabon und das gekonnte Navigieren mit dem großen und dem „kleinen“ Schiff. Bis bald! LG Beatrice und Friedrich

  2. Hallo,
    nun seid ihr also schon weg. Durch Krankheit und eigenen Urlaub konnte ich mich nicht mal verabschieden. Schade. Werde immer wieder hier mal reinschauen wie es Euch so geht. Machts gut. Liebe Grüße vom Postmann aus der Filiale in der Königsbaupassage.

  3. Hallo Tina, Hallo Peter,
    eines vorweg – ich beneide Euch beiden!! Toll, was ich da im Internet alles sehen durfte. Klasse, was Ihr beiden plus Wachhund da macht. Gibt es schon einen Termin wo Ihr auf den Kanaren seid? Vielleicht könnten wir da mal zusammentreffen. Ich wünsche Euch alles Gute und immer eine Hand breit Wasser unter den Kielen. Gerne höre ich mal was von Euch beiden!!

  4. Guten Abend,

    ich bin Journalist in Bonn und befasse mich derzeit mal wieder mit der Galerie Michael Lietz auf Mallorca. Ich suche dringend Fotos von der ehemaligen Galerie und deshalb auch Kontakt zu Herrn Werner Beutel. Ich hoffe, er hat noch Bilder von Lietz und der früheren Galerie…
    Danke für eine Kontaktaufnahme. Ich suche Bilder für einen Artikel in Stuttgart.
    Viele Grüße
    Helmut Lorscheid
    Journalist
    HLorscheid@web.de

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