Mittwoch, 28. April 2010

Mittwoch, 28. April 2010
Hog Island (Grenada) 12°00.006‘N, 61°44.5686‘W
Diese Woche hatten wir Gelegenheit das Gesundheitssystem Grenadas kennenzulernen und waren letztendlich sehr angetan davon. Tina hatte seit Tagen ein rotes Auge und starke Kopfschmerzen hinter dem Auge. Nachdem wir erst beim Medical Service der Universität von Grenada waren, dann bei einem Augenarzt und danach im St. Augustin Medical Center, hat Dr. Amici eine Art Nebenhöhlenentzündung festgestellt, die jetzt mit den verschriebenen Medikamenten besser wird. Alle Ärzte und deren Mitarbeiter waren sehr nett und die Praxen waren alle sauber und gut ausgestattet. Dr. Amici hätten wir auch sofort in Deutschland als Hausarzt genommen! Dafür gibt’s ein paar Blumen die wir vor St. Augustin geknipst haben.
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Donnerstag 22.April 2010
Heute war die letzte Nacht die wir neben der Bagalut ankern konnten. Walter und Brigitte fliegen am Montag zurück nach Deutschland und kommen erst im November wieder hierher. So lange kommt die Bagalut in Grenada Marine aufs Trockene. Am Freitag kommt das Boot raus und die Beiden haben da noch einiges vorzubereiten. Wir werden Sie dort nochmal besuchen, daher ist der Abschied noch nicht ganz so schlimm, als die Bagalut aus der Bucht raus segelt.
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Von der ARC haben wir noch einen Gutschein für die Phare Bleu Marina, die nur eine Bucht entfernt liegt. Da werden wir heute hinsegeln, um die Vanora zu putzen, Wäsche waschen, Strom und Wasser aufzufüllen. Am Freitag bekommen wir Besuch von Daniela Grdsloff (österreichische Honorar- Konsulin von Grenada) die auch eine Reiseagentur hat und uns gerne buchen würde.
Von der Marina haben wir zwar kaum Bilder, aber das Marina Office, die Duschen und eines der besten Restaurants Grenadas, befinden sich in einem restaurierten Stahlschiff namens „Västra Banken“ – sehr schön!
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Freitag 23.April 2010

Heute Nacht haben wir zum 2.Mal eine Sepia an Bord, die wohl riesige Sprünge aus dem Wasser machen können. Leider kleckern sie aber auch sehr mit Tinte. Aber als Angelköder kommt die Sepia auf alle Fälle erst mal ins Gefrierfach.
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Das Treffen am Vormittag mit Daniela war sehr erfolgreich, sie war von der Vanora sehr angetan. Wir konnten sogar gleich eine Buchung für August fixieren. Daniela kennt sich hier super aus und weiß alle Flug und Fährverbindungen in und um die Karibik. Bei Bedarf vermitteln wir gerne einen Kontakt.
Am Nachmittag verholen wir wieder nach Hog Island, denn Marinas sind irgendwie nicht unser Ding.

Samstag 24.April 2010
Gegen 12 Uhr machen uns auf den Weg nach St Davids wo die Bagaluten in der „Grenada Marine“ sind. Wir kreuzen auf und nach einem schönen Segelschlag von 2 Stunden erreichen wir die Bucht.
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Leider können wir Walter und Brigitte gar nicht viel helfen, da sie so routiniert sind, dass wir nur stören würden. Also bereiten wir wenigstens das Abendessen auf der Vanora vor oder bringen mal eine Kanne Kaffee vorbei. Beim Plausch im Schatten unter der Bagalut schmieden wir schon mal Pläne für den Herbst, wenn die Beiden wieder zurück kommen.
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Natürlich sind wir jetzt erst mal sehr traurig, denn so viele schöne Abende, Geschichten und Erlebnisse teilt man selten mit jemand den man gerade mal 3 Monate kennt. Irgendwie scheint auf See (und besonders in diesem Fall) einfach alles intensiver. Bye Bye Bagalut und vielen Dank für Alles was wir von euch gelernt haben! Wir werden euch sehr vermissen . . . . . und Chico auch!

Montag 26.April 2010
Bereits morgens um 6 Uhr verholen wir wieder nach Hog Island und machen uns von dort mit dem Minibus auf den Weg zum St. Augustines Medical Center, das uns von Daniela empfohlen wurde. Obwohl wir uns nicht auskennen sind wir nach einmal umsteigen pünktlich dort. Alles läuft (wie oben erwähnt) gut und so nehmen wir uns den restlichen Vormittag um wieder etwas von St.Georges zu erkunden.
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Hier kann man super einkaufen und mit vollen Taschen geht’s per Minibus zurück zur Vanora.

Dienstag 27.April 2010
Da Tina noch etwas Ruhe braucht faulenzen wir fast den ganzen Tag, schwimmen und gehen mit Chico an den Strand! Am Nachmittag gibt es dann „Denk an Euch“ backen. Erst Accras, die Tina von Brigitte (Bagalut) gelernt hat und dann Brot aus den tollen Silikonbackformen die uns Chris (Linocat) geschenkt hat. Wir schlemmen und denken an Euch – witzig!
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Am Abend zeigt der Skip was er alles in Sachen Angeln gelernt hat. Mit der Sepia die sich bei uns an Bord verirrt hatte (siehe oben) als Köder, fängt er einen riesen Red Snapper, der sicher so groß war wie Walters Exemplar letzte Woche.
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Zuvor bissen noch 2 weitere kleinere Snapper und als Tina alle Fische ausgenommen hat, ist klar was es die nächsten Tage zum Dinner gibt. Chico war wie immer aus dem Häuschen, er isst inzwischen auch rohen Fisch.
Wir haben viel gelernt und das ist ein gutes Gefühl – Vanora Feeling eben.